Komponenten: Tanz/Choreographie – Dramaturgie – Video
- Wie erlernt man HipHop-Tanz?
- Wie entsteht ein Tanztheater-Abend?
- Welche künstlerischen Mittel werden dafür benötigt?
- Wie werden die verschiednen Komponenten zu einem Gesamtbild zusammengeführt?
Das HipHop-Kollektiv E-Motion, bestehend aus einigen der besten Tänzer der deutschen HipHop-Szene, wird in Tanz-Workshops einen Einblick in ihre Arbeit geben.
HipHop - Workshop
Anhand des Bewegungsmaterials, das für die HipHop-Performance „2nd ID“ choreographiert wurde, entwickeln die Tänzer gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern neue Choreographien in den verschiedenen Tanzstilen des HipHops (Lockin’, Poppin’, New Style, House etc), variierend nach dem jeweiligen Können der Teilnehmer. Jede der zwei Tänzerinnen und jeder der vier Tänzer von E-Motion unterrichten mit den besten Referenzen professionell an internationalen Tanzschulen.
Die Workshops werden sowohl für Anfänger, Fortgeschrittene und Professionelle angeboten – abhängig von den Interessenten – und werden während 2-3 Tage stattfinden.
Dramaturgie Workshop
Zusätzlich zu den Tanz-Workshops möchte E-Motion eine weitere Komponente anbieten. In Zusammenarbeit mit der ehemaligen Forsythe-Dramaturgin Célestine Hennermann, soll in den Workshops eine Dramaturgie entwickelt werden, um einer eventuellen Tanz-Performance bei der Entstehung zu helfen.
Wie kann der Tanz eine Form erhalten, die nicht nur rein ästhetisch ist, sondern eine Geschichte trägt oder erzählt?
Was muss ein Tänzer beachten, der auf der Theaterbühne arbeitet?
Dem Dramaturg wird im modernen Tanz eine immer größer werdende Rolle zu teil: Er ist der Mittler zwischen Idee und Umsetzung, behält den Überblick, stellt Fragen, sucht nach neuen Inspirationen, um das Ergebnis inhaltlich und formal abzurunden. Vor allem durch eine intelligente Dramaturgie kann ein Tanzabend Erfolg versprechen.
Video-Workshop und Installation
Begleitend dazu bietet auch der Videokünstler Philip Bußmann, der bereits mit den wichtigsten internationalen Regisseuren und Choreographen gearbeitet hat, einen Workshop zu Videokunst auf der Bühne an – je nach Verfügbarkeit.
Ferner hat Herr Busmann aus dem Rohmaterial von den Interviews von 2nd ID eine Videoinstallation gestaltet, die vor und nach der Vorstellung oder als eigenständige Videodokumentation an einem anderen Ort präsentiert werden kann.
Fazit
Diese drei Elemente Tanz/Choreographie, Dramaturgie und Videokunst haben in ihrer Verknüpfung, den Abend „2nd ID“ zu dem gemacht, was er ist, davon kann sich jeder Teilnehmer selbst überzeugen.
E-Motion möchte das gerne in ihren Workshops weitergeben, neue Impulse setzen und gemeinsam neue Formen entdecken.
